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Zecken bei Hunden und Katzen – das solltest du wissen

Der Sommer kommt und mit ihm lange Spaziergänge durch blühende Wiesen und grüne Wälder. Nicht nur für uns Menschen ist die Natur in dieser Zeit schöner denn je, auch unsere Hunden und Katzen genießen die Zeit an der frischen Luft nun ganz besonders. Keine kalten Pfoten, kein matschiger Schnee-Regen und so viele neue Gerüche!

Um sicher draußen unterwegs zu sein, solltest du deine Vierbeiner vor Zecken und Flöhen schützen und regelmäßig kontrollieren, ob sich nicht doch ein paar gemeine Blutsauger im Fell verstecken.

Übrigens: Früher hat man sich nur in Frühling, Sommer und Herbst Sorgen um Zecken gemacht. Leider werden unsere Winter aber immer wärmer. Da die heimische Buntzecke ab rund acht Grad aktiv wird, gibt es kaum noch unbedenkliche Jahreszeiten. Hinzu kommt, dass sich die braune Hundezecke zunehmend in Deutschland verbreitet – und diese ist auch im Winter aktiv (mehr zu dieser Zeckenart später).

Die wichtigen Informationen zur Zecken und Flöhen bei Hunden und Katzen haben wir hier für dich zusammengefasst.

Zecken bei Katzen

Jeder Freigang birgt das Risiko für Zecken, daher solltest du deine Freigängerkatze regelmäßig absuchen. Am besten täglich bzw. nach jedem Freigang. Hat eine Zecke sich gerade erst festgebissen, ist sie teilweise wirklich schwer zu erkennen. Meist suchen Zecken sich dünne Hautstellen aus, also zum Beispiel hinter den Ohren, im Gesicht, im Nacken oder an den Schenkeln.

Auch wenn Zecken deiner Katze in der Regel nicht gefährlich werden, sollten sie so schnell wie möglich fachgerecht entfernt werden, um das Risiko für die Übertragung von Krankheiten zu minimieren.

 

Symptome für einen gefährlichen Zeckenbiss bei Katzen (Borreliose und andere Krankheiten)

Auch wenn Katzen den von Zecken übertragenen Krankheiten gegenüber relativ robust sind, kann ein Zeckenbiss gefährlich werden. Zu den ersten Symptomen gehören:

  • Entzündung der Haut rund um den Zeckenbiss
  • Fieber
  • Anschwellung der Lymphknoten
  • Bewegungsstörungen
  • Abgeschlagenheit
  • Appetitsverlust
  • Gewichtsverlust

Bei diesen Symptomen kann es sein, dass deine Katze sich mit Borreliose, Babesiose oder Anaplasmose angesteckt hat. Ein Tierarzt kann gerade bei frühzeitiger Erkennung der Krankheit mit einem Antibiotikum helfen. Trotzdem kann es sein, dass diese Krankheiten nicht vollständig geheilt werden können.

Daher ist es so wichtig, Zeckenbisse schon sehr frühzeitig zu erkennen, die Blutsauger zu entfernen und die Katze nach einem Zeckenbiss zu beobachten. Bei Symptomen darf nicht lange gewartet werden.

Übrigens: Katzen haben das große Glück, offenbar für das FSME-Virus unempfänglich zu sein. Damit haben sie einen Vorteil gegenüber uns Menschen, Hunden und Pferden.

Zecken entfernen bei Katzen – so geht’s

Du erkennst die Zecke an ihrem ovalen, braunen Körper, acht Beinpaaren (Zecken sind Spinnentiere) und ihren prominenten Zangen. So entfernst du die Zecke:

  1. Halte deine Katze gut fest. Am besten lässt du dir dabei von einer weiteren Person helfen.
  2. Lege die Zecke frei, indem du das Fell zur Seite schiebst.
  3. Greif die Zecke direkt hinter ihrem Kopf mit der Zeckenzange (bevorzugt!) oder einer Pinzette, wenn keine Zeckenzange zur Hand ist. Achte darauf, den Kopf nicht aus Versehen abzutrennen!
  4. Ziehe die Zecke langsam und vorsichtig heraus. Ein Drehen der Pinzette zum Lösen ist nicht empfohlen – hier steigt das Risiko, dass Teile der Zecke sich abtrennen und steckenbleiben. Das Lösen der Zecke kann bis zu 30 Sekunden lang dauern.
  5. Zerdrücke die Zecke mit einem harten Gegenstand. Zecken sind leider sehr robust und überleben ein einfaches Herunterspülen in der Toilette.

Das wars auch schon! Begutachte die Hautstelle um den Zeckenbiss über die nächsten Tage. Sollte die Haut sich röten, suche zur Sicherheit einen Tierarzt auf.

 

Wie du Zecken bei Katzen vorbeugen kannst

Hat sich eine Zecke erst einmal festgebissen, hilft nur die Zeckenzange! Die beste Zecke ist aber die, die deine Katze in Ruhe lässt. Du kannst deine Katze schützen, indem du ihr Fell mit Anti-Zeckenspray behandelst. Hier ist es wichtig, auf natürliche Mittel zurückzugreifen. Katzen verbringen sehr viel Zeit mit der Fellpflege und nehmen so einen Teil jedes Anti-Zeckenmittels oral auf.

Manche Katzenhalter setzen auf natürliche Hausmittel wie Kokosöl, das sie regelmäßig im Fell des Vierbeiners verteilen. Dieses riecht relativ intensiv und nicht jede Katze findet die Behandlung lustig. Eine gute Alternative ist das Green Hero Spray gegen Zecken und Flöhe.

Das Spray ist nicht nur hochwirksam, sondern auch von Dermatest mit sehr gut bewertet. Die ätherischen Öle im Spray wirken als natürlicher Repellent gegen Milben, Zecken und Flöhe. Bei einem regelmäßigen Einsprühen minimierst du so das Risiko eines Zeckenbisses. Absuchen solltest du dein Haustier aber dennoch.

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Zecken bei Hunden

Hunde sind deutlich mehr durch Zeckenbisse gefährdet, als Katzen. Sie sind anfälliger für Krankheiten wie Borreliose und FSME und haben oft weniger langes und dichtes Fell, als Katzen. So können die kleinen Zecken sich einfacher festbeißen. Als Hundehalter gehört es nach jedem Spaziergang dazu, den Hund gründlich nach Zecken abzusuchen.

Wann ist ein Zeckenbiss bei Hunden gefährlich?

Ein Zeckenbiss an sich ist nicht sonderlich gefährlich für einen Hund. Das Schlimme an Zecken sind die Krankheiten, die sie übertragen. Beim Hund sind das in Deutschland vor allem:

  • Borreliose
  • Anaplasmose
  • FSME
  • Babesiose
  • Hepatozoonose
  • Filariose
  • Ehrlichiose

Nicht jeder Zeckenbiss führt zu einer Krankheit. Das gilt selbst dann, wenn die Zecke mit einem der Erreger infiziert war. Aber je länger die Zecke in der Haut des Hundes festgebissen ist, desto höher ist die Ansteckungsgefahr. Suche sofort einen Tierarzt auf, wenn dein Hund nach einem Zeckenbiss:

  • Gerötete Hautstellen um den Zeckenbiss herum aufweist (oft schwer zu erkennen).
  • Er Fieber, Gelenkprobleme, Übelkeit, Appetitlosigkeit oder Bewegungsstörungen und Lähmungserscheinungen entwickelt.
  • Er zunehmend abgeschlagen, träge oder müde wirkt.

 

Zecke entfernen beim Hund – so geht’s

Hier unterscheiden Hunde und Katzen sich kaum. Folge den gleichen Schritten wie oben beschrieben:

  1. Hund festhalten. 
  2. Zecke freilegen .
  3. Zecke mit Zeckenzange entfernen, ohne zu drehen!
  4. Zecke mit einem harten Gegenstand zerquetschen.

 

Borreliose und FSME beim Hund

Borreliose und FSME sind die zwei Krankheiten, die am häufigsten von Zecken auf Hunde übertragen werden. Daher hier ein paar zusätzliche Details:

Borreliose wird oft erst sehr spät erkannt. Die ersten Symptome treten meist erst 4-6 Wochen nach dem Zeckenstich auf. Der rote Ring um den Zeckenstich, der Menschen ein klares Indiz für eine Borreliose ist, lässt sich bei Hunden nicht so leicht erkennen oder taucht überhaupt nicht auf. Daher ist es wichtig, den Hund auch Wochen nach einem Zeckenstich noch genau zu beobachten und im Zweifel einen Tierarzt aufzusuchen. Im besten Fall wird der Hund aber geimpft und so vor der Gefahr geschützt.

Zwar gibt es gegen Borreliose eine Impfung, diese ist aber aufgrund möglicher Nebenwirkungen umstritten und bietet keinen vollständigen Schutz gegen alle Arten von Borreliose. Lass dich am besten von deinem Tierarzt beraten.

 

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist zurecht eine gefürchtete Viruserkrankung mit schweren neurologischen Folgen. Das Parasitenportal schreibt:

“Typische Symptome sind neben Fieber und Schwindel Muskelzittern, symmetrische Lähmungserscheinungen und Überstreckungen von Rumpf und Extremitäten. Da es keine ursächliche Behandlungsmöglichkeit gegen FSME gibt, bleibt der Hund oft für sein restliches Leben beeinträchtigt. Die Therapie beschränkt sich auf die Behandlung der Symptome.”

Für betroffene Hunde endet die Krankheit oft mit dem Tod.

Ob du dich in einem Risikogebiet für FSME befindest, kannst du auf dieser Karte des RKI nachsehen.

 

Die braune Hundezecke – die “neue” Zeckenart in Deutschland

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei der braunen Hundezecke um eine Zeckenart, die sich besonders gerne an Hunden festbeißt. Für Menschen ist sie weniger gefährlich.

Ursprünglich stammt die Zeckenart aus Nordafrika und bevorzugt ein wärmeres Klima, als sie in Deutschland finden könnte. Jedes Jahr werden braune Hundezecken in den warmen Jahreszeiten über die Alpen eingeschleppt und können in Hundeheimen und Zwingern auch kalte Tage überleben. Durch den Klimawandel besteht aber mittlerweile der Verdacht, dass die braune Hundezecke langsam in Deutschland Fuß fassen könnte.

Die Braune Hundezecke kann Babesiose, Ehrlichiose und Hepatozoonose übertragen.

 

Zeckenschutz für Hunde

Zum Zeckenschutz kannst du generell zwischen drei Strategien wählen:

  • Chemische oder natürliche Mittel oder zum Auftragen, die Zecken und anderes Ungeziefer abschrecken.
  • Medikamente zum Einnehmen, die es verhindern, dass Zecken sich festbeißen bzw. diese nach kurzer Zeit töten (auf chemischer oder natürlicher Basis).
  • Zeckenhalsbänder, entweder mit Bioziden und Akariziden oder aus Bernstein, die Zecken töten bzw. fernhalten.

Die Stiftung Warentest äußert sich mit folgendem Statement:

“Sie [die chemischen Mittel] enthalten Substanzen, die auf Zecken giftig wirken, und halten etwa einen Monat lang vor. Wirksam sind auch viele Halsbänder, die Akarizide (Gifte gegen Spinnentiere) oder Biozide (Gifte gegen Organismen) enthalten. Wer diese Mittel verwendet, sollte aber immer bedenken: Was giftig wirkt, ist auch für Mensch und Hund nicht ganz unproblematisch.”

Daher haben wir bei Green Hero ein natürliches Mittel zur äußerlichen Anwendung entwickelt. Das Spray muss täglich bzw. vor jedem Spaziergang aufgetragen werden, da es sich gerade beim Spielen in nassen Wiesen oder der Fellpflege vom Fell löst. Richtig angewendet bietet es aber einen unbedenklichen Schutz vor Ungeziefer ganz ohne gefährliche Chemie:

Fazit – der richtige Schutz gegen Zecken bei Hunden und Katzen

Um deinen Hund oder deine Katze vor den Gefahren zu beschützen, die ein Zeckenstich mit sich bringen kann, solltest du dich auf zwei Dinge konzentrieren:

  1. Regelmäßige “Zeckenkontrolle” und sofortiges Entfernen von festgebissenen Tieren.
  2. Prävention durch natürliche Zeckenschutzmittel wie das Green Hero Anti-Zeckenspray zur äußeren Anwendung.

Sollten sich doch einmal Krankheitszeichen entwickeln, suche sofort einen Tierarzt auf! Das Risiko von Zecken wird von vielen Tierhaltern leider immer noch unterschätzt. Wer sich aber gut informiert und wachsam bleibt, kann seine Schützlinge aber mit höherer Wahrscheinlichkeit vor den schlimmen gesundheitlichen Folgen eines Zeckenstichs bewahren. 

 

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