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26.07.22

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Maine Coon

Maine Coon: Größe, Gewicht und Co

Diese Katzenrasse gehört zu den größeren ihrer Art. Die Maine Coon Katze kann eine Körperlänge von bis zu 120 cm und eine Schulterhöhe von bis zu 40 cm erreichen. Das Maine Coon Gewicht beträgt bis zu acht Kilogramm, wobei die Kater sogar bis zu neun Kilogramm auf die Waage bringen können. Ihr Körper wirkt langgestreckt und kantig. Allgemein hat diese Katzenrasse einen sehr muskulösen, großen und robusten Körperbau. Die Maine Coon Katze verfügt über einen buschigen Schwanz, einen langen Kopf mit hohen Wangenknochen und eine breite Schnauze. Außerdem ist sie mit großen Ohren ausgestattet, die weit auseinander stehen und vor allem am Ansatz groß und breit sind. Diese Katzenrasse verfügt zudem über große Augen, die genau wie die Ohren weit auseinander stehen, schräg angeordnet sind und in der Farbe variieren können. Mit ihren mächtigen Zähnen ist die Katze in der Lage, die Schädel von Nagern zu brechen.

Die Maine Coon zählt zum Rassetyp der Halblanghaarkatzen. Ihr Fell ist sehr dicht, schwer und wasserabweisend. Ihre Ohrbüschel schützen die Katze vor eindringender Kälte. Vor allem mit ihren Luchspinseln, die die Ohrspitzen zieren, erinnert sie an eine kleinere Version des wildlebenden Luchses. Auch zwischen ihren Zehen verfügt die Maine Coon über sehr dichtes Fell. Da auch dort die Haare ziemlich lang sind und zwischen den Zehen herausspitzen, verfügt diese Katzenrasse über sogenannte Schneeschuhe. Im Hals- und Bauchbereich und auch an den Hinterbeinen ist das Fell länger als am Rest des Körpers. Die Fellfarbe variiert von Tier zu Tier zum Teil stark. Mal sieht man einen durchgehend rötlichen Ton oder ein blaugräuliches Fell (Blue Smoke Maine Coon), mal ist ein Tier stark farbig gemustert.

Maine Coon: Charakter

Diese Katzenrasse gehört zu den Waldkatzen und ist ein ausgezeichneter Jäger. Ihr Erscheinungsbild erinnert zwar an eine Wildkatze, dennoch verfügt die Maine Coon Katze über einen sehr sanften und liebevollen Charakter. Oft wird sie auch als "gentle giant", also als sanfter Riese bezeichnet. Die Tiere sind sehr gesellig und brauchen deshalb vor allem in Einzelhaltung viel menschliche Zuwendung. Erhält diese Katzenrasse die gewünschte Zuwendung, macht sie ihr Wohlbehagen durch Gurren und Maunzen bemerkbar. Wenn sie im jungen Alter an andere Hausbewohner gewöhnt wurde, versteht sie sich hervorragend auch mit Hunden und Kindern.

Der sanfte Riese sucht zwar bewusst die Nähe des Menschen, dennoch ist es eine sehr unabhängige Katzenrasse. Hat die Katze die Wahl zwischen Schoß und nahestehendem Sessel, wird sie den Sessel bevorzugen. Trotzdem untersucht sie gerne neugierig das menschliche Schaffen, folgt ihrem Besitzer von Zimmer zu Zimmer und beobachtet viel. Aufgrund ihrer Geselligkeit und Treue wird diese Katzenrasse auch oft als Hundekatze bezeichnet, denn sie wartet gerne genau wie ein Hund vor der Tür, bis der Besitzer wieder zuhause ist.

Der Charakter dieser Katzenrasse ist von Entspannung und Leichtigkeit geprägt. Sie ist sehr verspielt und liebt es, mit bodenorientiertem Spielzeug unterhalten zu werden. Dabei kann sie ihren Jagdinstinkt ausleben, der blitzschnelle Reaktionen birgt. Zwar bevorzugt es diese Katzenrasse, auf dem Boden zu jagen, dennoch sind ihre Sprungfähigkeiten ebenfalls gut ausgeprägt. Männchen und Weibchen unterscheiden sich übrigens zum Teil im Charakter sehr stark. Weibliche Katzen dieser Rasse treten graziler und würdevoller auf, während Kater vor allem das Rampenlicht suchen, egal wie doof sie dabei aussehen.

Maine Coon Haltung:

Futter

Diese Katzenrasse hat viel Energie und braucht dementsprechend auch energiereiches Futter. Da sie größer als die Durchschnittskatze ist, braucht sie auch mehr Futter, als es auf den handelsüblichen Futterdosen angegeben ist. Oft wird für diese Katzenrasse die Ernährung mit fleischhaltigen Produkten aber auch mit frischem Fleisch empfohlen. Aber nicht nur der hohe Bewegungsdrang beeinflusst die Futtermenge und -art. Auch das Alter des Tieres ist ein entscheidender Einflussfaktor. Der Nährstoffbedarf und -anteil unterscheidet sich bei älteren Katzen zum Teil stark von jüngeren Tieren. Vor allem bei Maine Coon Kitten, also Katzenbabys, solltest Du als Besitzer darauf achten, dass der Nährstoffgehalt des Futters dem Bedarf des Jungtiers entspricht, um die optimale Entwicklung hin zum adulten Tier zu gewährleisten.

Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor auf das Futter nimmt die Gesundheit und das Gewicht des Tieres. Generell, aber vor allem bei erkrankten und untergewichtigen Tieren, solltest Du darauf achten, dass die Menge an Nährstoffen im Futter ausreicht. Am besten wendest Du Dich in solchen Situationen auch an den Tierarzt Deines Vertrauens, um die optimale Futtermenge an den Bedarf Deines Tieres anzupassen. Es lohnt sich, bei der Fütterung auf gutes Katzenfutter mit qualitativ hochwertigen Inhaltsstoffen zu setzen. Bei dieser Katzenrasse sollte der Fleischanteil aufgrund des hohen Energiebedarfs am höchsten sein. In vielen herkömmlichen Katzenfuttersorten sind oft Zusätze wie Zucker, Konservierungsstoffe und Getreide enthalten. Achte darauf, dass der Anteil dieser Zusatzstoffe möglichst klein ist.

Auf die Frage, ob Du lieber Trocken- oder Nassfutter füttern oder doch lieber auf die biologisch artgerechte Rohfütterung (BARF) setzen solltest, gibt es eigentlich keine klare Aussage. Das hängt vor allem davon ab, wie viel Zeit Du in die Fütterungsvorbereitungen investieren kannst. Bevor Du allerdings beginnst, selbst für Deine Katze zu kochen, solltest Du Dich genauestens darüber informieren, was sie braucht, wie ihr gesundheitlicher Zustand aussieht und welche Unverträglichkeiten sie eventuell hat. All diese Punkte kannst Du mit Deinem Tierarzt klären. Wenn Du rohes Fleisch füttern möchtest, was generell für diese Katzenart kein Nachteil ist, dann solltest Du aber auf die Fütterung von rohem Schweinefleisch verzichten. In dieser rohen Fleischsorte kann nämlich das Aujeszky-Virus enthalten sein, was Entzündungen im Gehirn der Katze und Schädigungen des Nervengewebes verursachen kann. Bei der Verwendung von Schweinefleisch solltest Du also darauf achten, dass das Fleisch gut durchgekocht ist.

Neben der Hauptmahlzeit bieten sich natürlich auch noch kleine Snacks zwischendurch an. Katzenleckerlis sind kein Verbot, achte aber darauf, dass Du sie Deinem Tier nur in Maßen gibst. Die Snacks sollten auf keinen Fall eine Hauptmahlzeit ersetzen. Zwar hat diese Katzenrasse einen ausgeprägten Bewegungsbedarf, dennoch kann eine falsche Ernährung zu Übergewicht führen, was sich in der Konsequenz auch an der Gelenkgesundheit bemerkbar machen kann. Auch Katzengras ist ein wichtiges Stichwort. Coonies, wie diese Katzenrasse auch liebevoll genannt wird, verschlucken aufgrund der langen und dichten Behaarung viel Fell, welches sich im Magen zu Ballen formt. Diese werden von Katzen nach und nach wieder nach oben gewürgt. Um diesen Prozess zu unterstützen, ist die Bereitstellung von Katzengras und viel Wasser erforderlich. Herkömmliche Kuhmilch ist, entgegen des hartnäckigen Gerüchts, ungesund für Katzen, da sie von Natur aus laktoseintolerant sind. Greife daher, wenn überhaupt, auf milchzuckerreduzierte Katzenmilch zurück.

Zubehör

Zwar können Coonies auch als reine Hauskatzen gehalten werden, dennoch lieben sie auch die freie Natur. Dabei ziehen sie ihre Streiftouren nicht nur gerne durch Deinen Garten, sondern folgen Dir auch beim Joggen oder Spazierengehen. Wenn Dir das nicht recht ist, solltest Du darauf achten, dass Dir Deine Katze beim rausgehen nicht unbemerkt folgt. Wenn Du Angst hast, dass Du Deine Katze beim Spazierengehen verlierst und sie nicht mehr nach Hause findet, dann lohnt sich die Anschaffung einer Katzenleine bei dieser Katzenrasse besonders. Ein Sprung ins kalte Wasser ist bei dieser Art Zubehör aber nicht empfehlenswert. Gewöhne Deine Katze am besten mit kleinen Touren an die Leine.

Auch für Coonies lohnt sich der Kauf eines Kratzbaumes. Diesen nutzen Katzen vor allem zum Schärfen und Kurzhalten ihrer Krallen und außerdem zur Dehnung von Streck- und Beugemuskeln im Krallenbereich. Da diese Katzenrasse ein wahres Energiebündel ist und diese Energie auch irgendwo geerdet werden muss, lohnt sich die Anschaffung eines solchen Kratzbaumes, wenn Du nicht möchtest, dass Deine Katze diese Energie an Deinen Möbelstücken herauslässt. Am Kratzbaum kann Dein Tier seine Aggressionen ohne Bedenken herauslassen. Bei dieser Katzenrasse solltest Du aber darauf achten, dass der Kratzbaum in der Nähe Deiner Wohnbereiche platziert ist, da die Tiere, wie bereits erwähnt, die Nähe des Besitzers suchen.

Neben dem Kratzbaum lohnt sich bei dieser Katzenrasse auch Spielzeug. Dafür ist aber nichts wahnsinnig Teures notwendig. Oft reichen auch ein einfaches Seil oder Nüsse (vor allem Walnüsse), alte Stofftiere oder eine alte Zeitung. Diese Katzenrasse ist sehr neugierig gegenüber Dingen, die ihre Sinne anregen. Ein sich schnell bewegendes Objekt am Boden - super! Eine raschelnde zerknüllte Zeitungskugel - fantastisch! Hier kannst Du als Besitzer sehr kreativ werden und den Jagdinstinkt Deines Tieres herausfordern.

Bedenke, dass sich diese Katzenrasse auch mal wunderbar allein beschäftigen kann. Zwar sucht die Maine Coon gerne die Nähe des Menschen, dennoch kann sie auch ein paar Stunden ohne Probleme alleine zu Hause bleiben.

Wie pflegeintensiv sind Maine Coon Katzen?

Coonies haben zwar ein üppiges Fell, dennoch ist es weniger pflegeintensiv als so manch einer denkt. Diese Katzenrasse verfügt nämlich über weniger Unterwolle als andere Katzen, was die Bildung von Knoten einschränkt. Regelmäßiges Bürsten hilft Deiner Katze zwar, ihr Fell im Zaum zu halten, dennoch ist das nur in einer Frequenz von einmal pro Woche nötig. Wichtig beim Bürsten ist, dass Du, sofern Du sie bereits als Kitten bekommen hast, die Katze direkt an die Prozedur gewöhnst. Versucht man erst spät, ein regelmäßiges Bürsten durchzusetzen, kann es sein, dass die Katze das nicht toleriert.

Bürsten ist zwar nicht zwingend notwendig, dennoch unterstützt es die Katze dabei, die losen Haare loszuwerden. Vor allem beim Fellwechsel ist das von Vorteil. Bewegt sich Deine Katze auch unter freiem Himmel und verbringt viel Zeit in Wiesen und an Waldrändern, solltest Du sie außerdem regelmäßig auf Parasiten und Fellverknotungen absuchen, um Krankheiten und Verfilzungen vorzubeugen. Wichtig zu wissen ist bei dieser Katzenrasse aber auch, dass sie sehr reinlich ist und einen Großteil der Pflege gerne selbst übernimmt.

Wie alt werden Maine Coon Katzen?

Die Lebenserwartung dieser Katzenrasse ist recht durchschnittlich. Sie werden bis zu 15 Jahre alt. Nach drei Jahren ist der Wachstum abgeschlossen. Die Katzenrasse gilt zwar als robuste Katzenrasse, trotzdem hatte die Rasse vor allem durch Inzucht immer wieder mit Nebeneffekten zu kämpfen, die sich vor allem in Krankheiten äußerten. Auch bei dieser Katzenrasse sind deshalb rassetypische Krankheiten nicht selten. Bei Coonies zählen dazu vor allem die hypertrophe Kardiomyopathie. Diese Erkrankung betrifft die Herzmuskulatur. Dabei können Symptome wie Luftnot auftreten. In seltenen Fällen kann diese Krankheit, sofern sie nicht erkannt wird, zum plötzlichen Herztod führen.

Da diese Katzenrasse zu den größten gehört und einiges an Gewicht schultern muss, sind Gelenkerkrankungen ebenfalls keine Seltenheit. Dazu zählt vor allem die Hüftgelenksdysplasie, die Ellenbogendysplasie und die Patellaluxation. Auch die sogenannte spinale Muskelatrophie (SMA) wird nicht selten bei Maine Coons beobachtet. Diese Krankheit betrifft die Nervenzellen und hat eine verkürzte Lebensdauer zur Folge. Ebenfalls häufiger wird bei Maine Coons die langsam voranschreitende polyzystische Nierenerkrankung beobachtet, bei der die Nierenfunktion stark eingeschränkt ist. Solltest Du bei der Kaufüberlegung um solche Erbkrankheiten Sorgen machen, musst Du wissen, dass diese Krankheiten bei zertifizierten Züchtern durch Gentests ausgeschlossen werden können.

Die Geschichte der Maine Coon Katze

Diese Katzenrasse kommt aus Amerika, genauer gesagt aus dem US- Bundesstaat Maine. Daher leitet sich auch der Name der Rasse ab. Um die Entwicklung der Rasse über die Jahrhunderte hinweg ranken sich viele Legenden. Es steht die Behauptung im Raum, dass die Katze aus einer Mischung aus Katze und Waschbär heraus entstand. Diese Theorie dürfte wohl jeder Biologe verneinen können. Eine wahrscheinlichere Theorie ist, dass die Katzenrasse mit Einwanderern in die USA gelangte und vor allem auf den Schiffen zur Schädlingsbekämpfung von Nagern eingesetzt wurde. In den nächsten Jahrhunderten sollte die Rasse dann in Vergessenheit geraten. Erst in den Fünfziger Jahren erlangte sie große Beliebtheit und wurde gezielt gezüchtet.

Maine Coon: Preis

Nur bei eingetragenen Züchtern kannst Du eine reinrassige Maine Coon Katze kaufen. Nur dort kannst Du auch sicher sein, dass die Tiere auf die gängigen Erbkrankheiten getestet, geimpft, gechipt und entwurmt worden sind. Diese Dinge sind wichtig, kosten aber auch einiges an Geld. Was kostet eine Maine-Coon-Katze? Je nachdem ob Du ein Tier mit oder ohne Zuchtberechtigung kaufen möchtest, musst Du für eine Katze 750 bis 1.000 Euro ausgeben. Ist es Dir nicht wichtig, ob das Tier reinrassig oder noch klein ist, dann lohnt sich auch ein Blick ins Tierheim. Dort kosten die Tiere meist nur bis zu 150 Euro.

Wir hoffen sehr, dass wir Dir alle wichtigen Informationen rund um die Maine Coon liefern konnten und wünschen Dir viel Spaß mit dieser besonderen Katzenrasse!