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11.10.21

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Flöhe beim Hund – wie erkennt und bekämpft man die Plagegeister?

Es ist ein Albtraum eines jeden Hundebesitzers, wenn plötzlich Flöhe beim Hund festgestellt werden. Nicht nur, dass sie starken Juckreiz und allergische Reaktionen bei deinem Hund auslösen können. Ein einzelner weiblicher Floh legt auch noch bis zu 50 Eier und wird dir damit gewaltig auf die Nerven gehen. Doch wie wirst du die Blutsauger wieder los und welche Symptome gibt es, die auf Flöhe beim Hund hindeuten?

Flöhe Hund – wie entwickeln sich die Plagegeister?

In der Natur gibt es jede Menge Flöhe, doch wie die Flöhe den Hund befallen, ist vielen Besitzern nicht klar. Draußen leben sie auf der Wiese, im Gebüsch oder auch an den Wurzeln von Bäumen. Hier stören sie in der Regel nicht, doch wenn die Flöhe den Hund als Wirt auserkoren haben, wird es nervig. Und die Übersiedelung auf den Vierbeiner geht schneller, als du denkst.

Sobald der Hund vorbeiläuft, springen die Flöhe auf den Hund und schon haben sie den passenden Wirt gefunden. Etwa drei Millimeter ist so ein Floh groß und seine Sprungkraft liegt bei einem knappen Meter. Die Flöhe vom Hund können also schon dadurch kommen, dass ihr an einer Wiese vorbeispaziert seid, auf der sich Flöhe getummelt haben.

Flöhe & Hund – wie sehen die Blutsauger im Fell aus?

Hundeflöhe sind für das bloße Auge nur schwer zu erkennen, deutlich sichtbarer ist der Flohkot, den du bei einer Behandlung immer aus dem Fell deines Tieres bürsten musst. Um Hundeflöhe bekämpfen zu können, musst du aber sicher erkennen können, ob Flöhe den Hund befallen haben!

Sie sind braun gefärbt, haben einen schmalen Körper und sechs kleine Beine. Der Floh gehört zu den Insekten, hat keine Flügel und wirkt platt. Sein stärkstes Merkmal sind seine gut ausgeprägten Hinterbeine, wodurch seine Sprungkraft entsteht.

Die wichtigsten Merkmale, die Flöhe beim Hund haben:

braun gefärbt
schmaler, platter Körper
Chitin-Panzer

Flöhe beim Hund – der Katzenfloh auf dem Hund!

Wenn Flöhe auf dem Hund erkennbar sind, handelt es sich dabei nicht immer um den klassischen Hundefloh (Ctenocephalides cani), sondern deutlich häufiger um den Katzenfloh (Ctenocephalides felis). Denn Flöhe beim Hund differenzieren nicht, ob sie den richtigen Wirt finden, sie springen an, was ihnen gerade am nächsten kommt.

Erstaunlich: Der klassische Hundefloh kommt nur selten vor, der Katzenfloh ist deutlich weiter verbreitet. Es ist übrigens auch möglich, dass Flöhe vom Hund auf den Menschen übergehen, denn auch den Mensch können sie, wenn auch als Fehlwirt, kurzzeitig nutzen.

Flöhe vom Hund verbreiten sich schnell

Wenn Flöhe mit dem Hund ins Haus getragen werden, verbreiten sich diese rasend schnell. Täglich legt ein Weibchen bis zu 50 Eier im Fell deines Hundes ab und so befinden sich die Plagegeister in verschiedenen Entwicklungsstadien auf deinem Vierbeiner. Sie führen zu Krankheiten wie Hautentzündungen, die Symptome sind aber noch vielfältiger.

Ein Problem: Die glatten Eier, die Flöhe auf dem Hund ablegen, rutschen herunter und fallen dann überallhin, wo sich der Hund gerade befindet. Dein Sofa, dein Teppich, dein Bett – die perfekten Schlupfbedingungen sind bei ca. 25 Grad in der Wohnumgebung und 80 % Luftfeuchtigkeit gegeben.

Es dauert rund eine Woche, bis die Larven ausschlüpfen und sich dann in die kleinsten Ritzen deiner Wohnung verbreiten. Dort verpuppen sie sich und nach zehn Tagen ist aus den ursprünglichen Eiern der Flöhe vom Hund eine neue Generation Schädlinge erwachsen.

Der Floh ist hierbei äußerst intelligent, denn er erkennt nicht nur den CO2-Anstieg und die Erschütterung des Wirts, wenn er vorbeiläuft, sondern auch die Wärme, die dein Hund ausstrahlt. Wittert der im Kokon befindliche Floh einen solchen Wirt, schlüpft er und springt deinen Hund, dich selbst oder auch andere Haustiere mit einem großen Sprung an.

Fakt ist: Zehn Flöhe auf dem Hund können bereits 500 Eier in deiner Wohnung abgelegt haben und der buchstäbliche Flohzirkus, der sich schon bald bei dir ausbreiten wird, kostet einiges an Nerven. Beuge deshalb am besten mit einem natürlichen Flohschutz vor.

Flöhe beim Hund erkennen

Vielleicht fragst du dich, wie du Flöhe bei deinem Hund erkennen kannst, wenn du noch nie davon betroffen warst. Es gibt verschiedene Symptome, die ein solcher Befall verursacht. Die Flöhe beißen deinen Hund und der dadurch eindringende Speichel führt zu einem extremen Juckreiz. Du kannst oft beobachten, dass Flöhe beim Hund zu einem starken Juckreiz führen und dein Tier sich beißt oder die betroffenen Stellen immer wieder beleckt.

Allerdings gibt es durchaus Hunde, die einen Flohbefall gut tolerieren und sich überhaupt nicht auffällig verhalten. Hier kannst du Glück haben und siehst die Flöhe auf dem Hund zufällig springen. Du solltest ohnehin regelmäßige Kontrollen durchführen, zur Sicherheit deines Tieres und zu deiner Sicherheit!

Schnell erkennen, ob Flöhe den Hund befallen haben

Der Flohkamm: Ein Flohkamm ist eine vielversprechende Möglichkeit, um zu erkennen, ob Flöhe deinen Hund befallen haben. Es handelt sich hierbei um einen fein gezinkten Kamm, der unter anderen auch Flohkot und Nissen aus dem Fell entfernt. Wenn du einen solchen Kamm hast, benötigst du noch ein Stück Küchenpapier.

Auskämmen: Kämme das Fell deines Hundes gründlich aus, um mögliche Flöhe auf dem Hund direkt zu erkennen. Achte darauf, dass du gegen die Wuchsrichtung arbeitest. Wenn du fertig bist, klopfst du den Kamm direkt auf einem feuchten, weißen Tuch aus.

Die Partikel zerdrücken: Wenn Flöhe auf dem Hund leben, wirst du bräunliche Partikel sehen. Nimm das Tuch und zerdrücke diese. Wenn sie sich rot verfärben, hast du Flöhe auf dem Hund entdeckt. Denn die rote Farbe ist das verdaute Blut, was die Flöhe deinem Hund ausgesaugt haben.

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Flöhe beim Hund – die Symptome in der Übersicht

Der Hund kratzt sich häufig oder beißt gewisse Hautregionen immer wieder auf.
Es bilden sich Ödeme oder wunde Hautstellen beim Hund.
An der Rute, an den Hinterbeinen oder am Rücken fällt das Fell aus.
Regionen der Haut sind angeschwollen und verfärben sich rot.
Der Hund wirkt aggressiv, nervös oder ängstlich.
Das betroffene Tier schreckt aus dem Schlaf, beißt und kratzt sich abrupt.

Nicht immer machen Flöhe beim Hund genau diese Symptome. Bei einigen Tieren sind die Anzeichen nur sehr schwach ausgeprägt, was dir die Erkennung natürlich erschwert. Hier solltest du darauf setzen, dass du deinen Hund mit dem Flohkamm regelmäßig untersuchst und dass du den Flöhen schon im Vorfeld mit einem Flohhalsband oder natürlichem Mittel vorbeugst. Je früher ein Flohbefall erkannt wird, desto besser kannst du dagegen vorgehen.

Hundeflöhe zielgerichtet bekämpfen

Schon wenn nur wenige Flöhe den Hund befallen haben, musst du mit einem starken Befall von Eiern und Larven rechnen. Forscher sind überzeugt davon, dass etwa 5 % der vorhandenen Flöhe den Hund besiedeln, die übrigens 95 % in verschiedenen Entwicklungsstadien rund um das Tier leben. Du kannst also davon ausgehen, dass du es mit weit mehr Eiern, Larven und Puppen zu tun hast, als du denkst.

Um eine direkte Behandlung der Flöhe am Hund vorzunehmen, wird ein Spot-On Präparat ins Nackenfell gegeben, was die Flöhe vertreibt. Damit sind die Flöhe vom Hund verschwunden, die Eier und anderen Entwicklungsstadien befinden sich aber immer noch in der Nähe. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis die Flöhe den Hund wieder besiedeln oder sogar dich als Wirt auswählen.

Was tun gegen Hundeflöhe?

Die Flöhe vom Hund vertreiben: Um die Flöhe beim Hund dauerhaft zu bekämpfen, muss einerseits zunächst das Tier behandelt werden. Hochwirksame Präparate töten die Flöhe auf dem Hund ab. Es gibt hier verschiedene Sprays, Anti-Floh-Pulver und auch Shampoos, mit denen dein Hund gebadet werden muss. Da die Präparate giftig sind, wird dein Tierarzt die Flöhe bei deinem Hund behandeln und dir genau erklären, welche Schemata du einhalten musst.

Die Nachkommen beseitigen: Damit die Flöhe den Hund nicht sofort wieder befallen, muss auch die Umgebung von Flöhen und Nachkommen befreit werden. Hierbei handelt es sich um den weit größeren Aufwand, denn die Insekten können überall sitzen. Folgende Maßnahmen sind zwingend erforderlich:

Eine tägliche Reinigung aller Ecken, Nischen, Böden.
Tägliches Saugen von allen Polstermöbeln und Teppichen.
Staubsaugerbeutel sofort entsorgen und nach draußen bringen.
Regelmäßiges Waschen von Hundedecken, Kissen und Sofabezügen.
Täglicher Wechsel der Bettwäsche, wenn der Hund im Bett schläft.
Sämtliche Textilien mit mindestens 60 Grad waschen oder entsorgen.
Sprays für die Umgebung einsetzen, um Flöhe abzutöten.

Bei der Anwendung von einem Fogger hingegen gegen die Reste der Flöhe beim Hund, wird die komplette Wohnung ausgeräuchert. Es ist notwendig, dass du und dein Hund während dieser Zeit für mindestens drei Stunden die Wohnung verlässt. Anschließend musst du über mehrere Stunden lüften, daher kommt der Fogger nur bei extremen Befällen zum Einsatz.

Hausmittel gegen Flöhe bei Hunden

Die Flöhe vom Hund mit einem Hausmittel zu bekämpfen, ist in der Regel ein sinnloses Unterfangen. Das Problem hierbei ist, dass die Wirkung zwar vorhanden ist, meist aber nicht ausreicht, um alle Flöhe vom Hund zu bekämpfen und auch die Umgebung flohfrei zu bekommen.

Ein klassisches Hausmittel ist die Herstellung eines Sprays aus Zitronensaft und Rosmarin. Hiermit lassen sich winzige Menge entdeckter Flöhe und Eier problemlos bekämpfen. Die Schädlinge mögen beide Duftsubstanzen nicht und suchen das Weite.

Wenn du jedoch ernsthaft Flöhe bei deinem Hund festgestellt hast, ist es für Hausmittel in der Regel schon zu spät. Du kannst deinen Hund vor dem Spaziergang mit einem Flohhalsband oder einem tierfreundlichen Mittel aus Zitrone und Rosmarin einsprühen. Sind die Flöhe aber erst einmal da, wirken nur noch geeignete Produkte vom Tierarzt.