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Dicker Bauch bei Katzen – das kann dahinter stecken

Gerade in der Weihnachtszeit nehmen Katzen und ihre menschlichen Mitbewohner schonmal an Bauchumfang zu. Die Versuchung ist groß, die Vierbeiner nicht von den Schlemmereien auszuschließen und beim Plätzchen naschen auch der Katze ein paar Leckerli mehr anzubieten.

Was gut gemeint ist, kann die Katze aber schnell zunehmen lassen. Und sind die Pfunde erst einmal auf den Hüften, muss eine gesunde Diät geplant und durchgehalten werden. Denn übergewichtige Katzen haben eine höhere Wahrscheinlichkeit für Gelenkbeschwerden, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen. Wer dem Übergewicht nicht entgegenwirkt, verkürzt potentiell das Leben seiner Katze um bis zu zwei Jahre.

 

Du hast gar nicht zu viel gefüttert und deine Katze wird trotzdem dick? Dann können auch andere Ursachen hinter dem dicken Bauch stecken und du solltest mit einem Tierarzt abklären, ob eine Stoffwechselerkrankung, ein Tumor oder vielleicht eine Schwangerschaft dahintersteckt. Wir erklären dir, welche Ursachen zu dicken Katzenbäuchen führen können und wie du Übergewicht nachhaltig und stressfrei unter Kontrolle bekommst.

 

Ursachen für Übergewicht bei Katzen

Die Katze frisst zu viel und bewegt sich zu wenig

Letztendlich ist die Gleichung eine ganz einfache: nimmt deine Katze mehr Kalorien auf, als sie verbrennt, nimmt sie zu. Energie, die nicht gebraucht wird, wird in Fett umgewandelt und angesetzt. Um den Kalorienbedarf deiner Katze zu bestimmten kannst du entweder Online-Rechner verwenden, oder nach dieser einfachen Formel vorgehen:

Wenig Bewegung: 60 kcal / kg Körpergewicht

Mittel viel Bewegung: 70 kcal / kg Körpergewicht

Viel Bewegung: 80 kcal / kg Körpergewicht

 

Hauskatzen und ältere Katzen haben in der Regel ein niedrigeres Aktivitätslevel und benötigen daher auch weniger Kalorien. Besonders anfällig für mehr Appetit und daher auch eine Gewichtszunahme sind außerdem:

  • kastrierte Kater
  • Katzen, die unter Stress leiden (z. B. durch Umgebungsveränderungen in der Vorweihnachtszeit. “Was macht plötzlich der Tannenbaum in meinem Wohnzimmer?”)
  • Katzen mit entsprechender genetischer Disposition
  • Tiere mit Krankheiten wie Stoffwechselproblemen und Katzen, die bestimmte Medikamente bekommen

 

Der Verwöhn-Effekt

In Online-Foren für Katzenhalter findet man zahllose Berichte wie diesen:

Ja, Katzen können ganz schön schnell dick werden. Das kann man sich an folgendem Beispiel gut verdeutlichen:

Eine 4kg schwere Katze mit mittlerem Aktivitätslevel hat einen täglichen Kalorienbedarf von ca. 280 kcal. Fütterst du ihr zu ihrem gewöhnlichen Futter über den Tag hinweg auch nur 20 kcal zusätzlich (beispielsweise in Form von ca. 40 ml Katzenmilch), sind das 7% zu viel. 20 kcal entsprechen außerdem ca. 2g Fett. Über einen ganzen Monat hinweg (zum Beispiel in der Vorweihnachtszeit) kann es also durchaus sein, dass deine Katze ihr Gewicht um über 20% erhöht. Ab 15-20% über dem Idealgewicht spricht man bei Katzen bereits von Übergewicht.

So schnell kann es also aus einer gesunden und schlanken Katze ein kleines Dickerchen mit Erhöhten Risiken für diverse Krankheiten und eingeschränkter Lebensqualität werden.

Andere Ursachen für einen dicken Bauch bei Katzen 

Vielleicht hast du deinen vierbeinigen Mitbewohner aber auch gar nicht überfüttert und der dicke Bauch hat andere Ursachen. Leider sind die Alternativen zu simplem Übergewicht oft gefährliche Krankheiten. So kann der Bauch der Katze aufgebläht sein, wenn sie:

  • unter sehr starkem Wurmbefall leidet (hinzu kommen andere Symptome wie Durchfall und Erbrechen und stumpfes Fell)
  • von feliner infektiöser Peritonitis betroffen ist. Dann wird der dicke Bauch von Gewichtsverlust, Apathie und und Fieber begleitet. Diese Krankheit ist sehr selten, endet aber so gut wie immer mit dem Tod.
  • andere organische Gesundheitsprobleme hat.
  • schwanger ist. Klar, auch eine Schwangerschaft zeigt sich zuerst an einem dicker werdenden Bauch.

 

Wie schließt du aus, dass dem dicken Bauch deiner Katze ein ernstes medizinisches Problem zugrunde liegt? Ihr kennt unseren Lieblings-Tipp ja schon. Auch hier gilt: ab zum Tierarzt! Aber auch ohne fachmännische Beratung lässt sich Speck recht einfach von einem dicken Bauch durch Krankheiten unterscheiden. Zum einen wird eure Katze wahrscheinlich nicht nur am Bauch dicker, sondern “rundum”. Sie zeigt keine Anzeichen anderer Krankheiten und hat keine geschwollenen Zitzen? Dann stehen die Chancen gut, dass ihr eurer Katze lediglich eine Diät verpassen solltet. Aber auch hier gibt es einiges zu beachten.

 

Vorsicht bei Diäten – so nimmt deine Katze gesund ab 

Katzen können, im Gegensatz zu anderen Haustieren wie beispielsweise Hunden, sehr schlecht ohne Futter auskommen. Wildkatzen fressen viele kleine Mahlzeiten über den Tag hinweg und sind nicht darauf eingestellt, lange zu fasten. Daher ist es auch für Hauskatzen nicht empfehlenswert, die Futtermenge drastisch zu reduzieren oder gar Fastentage einzulegen. Dann droht bei übergewichtigen Katzen die sekundäre hepatische Lipidose – eine Leberkrankheit, die meist tödlich endet.

Damit deine Katze gesund abnehmen kann, müssen zwei Dinge gegeben sein:

  1. Ein Kaloriendefizit, das entsteht, wenn die Katze mehr Kalorien verbrennt, als sie aufnimmt. Du unterstützt den Kalorienverbrauch durch spielen, toben und jagen. Die Kalorienzufuhr muss bei einer Diät genau kontrolliert werden. Am besten wiegst du das Futter ab und rechnest ganz genau aus, wie viele Kalorien deine Katze täglich aufnimmt. Jeder Snack muss dabei mitgezählt werden.
  2. Eine gut geplante Diät. Sprich hier immer erst mit deinem Tierarzt, der die Katze untersuchen und gesundheitliche Komplikationen ausschließen muss. Du bekommst von ihm wahrscheinlich eine Empfehlung dafür, wie du deiner Katze beim Abnehmen helfen kannst. Halte dich an diese Vorgaben und bring deine Katze während der Diät regelmäßig beim Tierarzt vorbei.

 

Und damit es deinem Tier langfristig gut geht und die Lebensqualität zurückgewonnen wird, sollten Ernährung und Bewegung auch nach der Diät weiter ernst genommen werden. Einen letzten Tipp haben wir noch: auch für Katzen ist eine Diät eine psychische Belastung und mit Stress verbunden. Immer dann, wenn sich Gewohnheiten verändern, ist das schwierig für Katzen. Schenk deinem Vierbeiner daher ganz besonders viel Liebe während der Abnehmkur und plane die ein oder andere zusätzliche Kuscheleinheit ein.

 

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